Donna und ihre Fahrt nach Moringen zur Klubsiegerschau.

 
 
Liebe Mitglieder, Bernhardinerfreunde und Aussteller

 

Wie ihr vielleicht schon im letzten Mitteilungsheft (06/2011) gelesen habt, habe ich Widerspruch gegen ein Richterurteil eingelegt. Ich möchte euch das Vorgehen des Zuchtrichters Herr W. Brammer selbst schildern.

Am 04.09.2011 fuhr ich mit meiner Tochter und unserer Hündin“Donna-Klara vom Pappelgrund zur Klubsiegerschau nach Moringen. Da ich noch nie in Moringen war und das Ausstellungsgelände nicht kannte, war ich neugierig auf die Veranstaltung und dort alte Freunde zu treffen.Ich war überrascht, wie schön die Landesgruppe Niedersachsen alles hergerichtet hatte. Es waren große Ringe, dekorativ geschmückt, ein großer Tresen mit Getränken und Essen, alles war da.Das Wetter passte auch, aber es war sehr warm und am Nachmittag wurde es bei 32 Grad richtig schwül heiß. Herr Brammer richtete an diesem Tag die Hündinnen. Donna-Klara musste an diesen Tag in der Champions-Klasse starten und wurde dort mit V1 bewertet. Sie musste später somit ins Stechen mit der Siegerin aus der offenen Klasse „Berta von Brammer“ Die Hündin „Berta von Brammer“ hatte schon Schwierigkeiten bei der Vorstellung in der offenen Klasse. Beim Laufen stolperte sie und taumelte ab und zu (wahrscheinlich Kreislaufprobleme bei der schwülen Hitze)Die Hündin wurde von Herrn Schwetschenau vorgeführt.Dann musste„Donna-Klara“ zum Stechen in den Ring gegen „Berta von Brammer“ Es ging um den Klubsiegertitel. Es wurde bei beiden Hündinnen nur nach den Zähnen geschaut und danach wurden die beiden Hündinnen nicht weiter beurteilt und mussten auch nicht gegeneinander laufen wie es sonst bei einem Stechen üblich ist, sondern es wurde gleich platziert. Donna-Klara war ca. 2-3 Minuten im Ring und durfte diesen dann verlassen.Da das Richten ziemlich lange dauerte, waren viele Aussteller verärgert und waren schon im Aufbruch und am Zusammenräumen, da es schon ziemlich spät war.Meine Erklärung dafür ist, das die Hündin“Berta von Brammer“ nicht mehr laufen konnte und sich mehrmals hinsetzte bzw. hinlegte.Aus gesundheitlichen Gründen wäre dies auch nicht vertretbar gewesen. Ich bin der Meinung das Herr Brammer ein alter Hase im Zucht und Richtergeschehen ist und ihm das nicht entgangen ist das „Berta von Brammer“ nicht mehr laufen konnte.Nach Ende der Ausstellung auf dem Weg zum Auto begegnete ich Herrn Brammer auf der Straße und sagte ihn das ich mit seiner Entscheidung nicht einverstanden bin. Daraufhin sagte er „Was sollte ich den machen-Die konnten doch nicht mehr“ Meine Antwort darauf “Nicht die konnten nicht mehr, sondern Berta von Brammer konnte nicht mehr“ Dazu sagte er nichts und ging weiter.Nach telefonischer Rücksprache am nächsten Tag mit Herrn Schwetschenau, der die Hündin vorführte bekam ich die Bestätigung, das die Hündin „Berta von Brammer“nicht mehr konnte.Er war so ehrlich und sagte, das er von Herrn Brammer aufgefordert wurde mit der Hündin zu laufen, aber es ging nicht mehr.Er hat sich selbst gewundert, das er auf Platz 1 gestellt wurde.Meiner Meinung nach, hat die Hündin „Berta von Brammer“ den Titel „Klubsieger“ an diesem Tag nicht verdient, zumal ihr Pflegezustand an diesen Tag zu Wünschen übrig ließ abgesehen von wechselstehenden Gebiss und Schwächen in der rechten Vorderhand. Sicherlich sollen Urteile eines Zuchtrichters nachvollziehbar sein. In diesem von mir geschilderten Fall kann ich das aber nicht. Diese Aussagen von mir können mehrere gestandene Züchter, Aussteller und Mitglieder bestätigen, die nur noch mit den Kopf geschüttelt haben.Solltet ihr die gleiche Meinung vertreten wie ich, so könnt ihr mich anrufen, mailen oder schreiben, seid ihr anderer Meinung so könnt ihr das gerne auch tun.

Mit freundlichen Grüßen

Rüdiger Stickel

 

Leider durfte ich diesen Artikel nicht im Mitteilungsheft veröffentlichen, weil der Hauptvorstand damit nicht einverstanden war.